Christmas Project Ghana - Endlich war es soweit

Die Essenspakete waren nun schon ein paar Tage fertig und ready to deliver.

Wir (die Kinder und ich) waren schon super ungeduldig, wann es endlich losging, in Ghana habe ich die Planung nicht in der Hand. Da läuft die Zeit anders.


Ach und hier ein Bild wie ein solches Paket bzw. der Inhalt ausschaut


Und so sieht es aus, wenn wir die Pakete in den Minibus laden. Für die Kinder haben wir zusätzlich noch Kalyppo (irgend ein künstliches Süssgetränk auf was die Kinder abfahren) und viel Biscuits gekauft.




Am späten Nachmittag ging es dann endlich los, wir entschieden uns zuerst ins Village zu fahren bei welcher die Frau wohnt mit vielen Kindern, welche wir seid Beginn von Christmas Project Ghana unterstützen. Aber irgendetwas an diesem Tag war komisch, normalerweise sind die Dorfbewohner extrem happy wenn wir mit unserem roten Urvan in das Village fahren (sie kennen uns ja mittlerweile) - in diesem Jahr aber nicht. Die Stimmung war total angespannt im Village, wir fuhren neben einem Fussballspiel vorbei und dies artete schon fast in einem Fight aus, da ein Motorradfahrer einfach sein Töff auf der Strasse stehen liess und wir dies auf die Seite stellen mussten. Dann einen Kilometer weiter hatte uns eine Frau vorgeworfen, dass wir Kinder stehlen (Joshua und Evan waren dabei). Echt unheimlich und enttäuschend war unsere erste Christmas Project Auslieferungsfahrt.

Die Frau mit den vielen Kindern hatte aber trotzdem eine riesen Freude, mittler weilen sind die meisten ihrer Kindern ausgezogen, es leben nur noch zwei mit ihr. Ihr Haus war schon vor 10 Jahren total rennovationsbedürftig und sieht noch viel schlimmer aus. Das ist immer sehr traurig anzusehen. Den Ehemann haben wir nie gesehen und befürchten, dass sie alle ihre Kinder alleine grossziehen musste.


Von diesem enttäuschenden Tag haben wir keine Bilder und ehrlich gesagt, liess es mich an Christmas Project Ghana zweifeln. Zum Glück war das aber nicht das Ende.


Am nächsten Tag gingen wir dann wieder los, dieses Mal in ein anderes Village, wir besuchten die Zwillinge im Rollstuhl, oh wow, die Freude über unseren Besuch war riesig, genau so hatte ich das in Erinnerung - das tat gut. Für die Fotos wurde extra noch etwas schönes angezogen, eine Bademütze übergezogen.



Und so wunderbar mit viel Freude verlief unsere weitere Fahrt - wir waren willkommen und es herrschte viel Freude.






Ein ganz wichtiger Punkt habe ich doch tatsächlich vergessen zu erwähnen. Die Strassen in die Dörfer sind in einem unglaublich schlechten Zustand. Mein Mann hat uns echt in einer Wahnsinns Geduld in die Dörfer gefahren. Ich hätte es nicht geschafft, ich glaube ich habe mich die ganze Fahrt über an den Sitz gekrallt. Ich habe ein paar Aufnahmen der Strassen und Häuser gemacht, damit ihr euch das ein wenig besser vorstellen könnt. Die Strassen sehen auf dem Bild eher harmlos aus.



Mehr Bilder haben wir nicht - leider, die Einwohner möchten nicht immer fotografiert werden, was wir absolut respektieren. Jetzt mit den Sozialen Medien verbreiten sich die Bilder schnell, das wissen wir ja selber. Und viele schämen sich für ihre Armut.

Aber trotz der schlechten Erfahrung am ersten Tag, dürfen wir abschliessend sagen, das Projekt war ein Erfolg und viele konnten durch eure Spende ein wunderbares Weihnachtsessen kochen. Von ganzem Herzen möchten wir euch für die Unterstützung unseres Projekts und der vielen Dorfbewohner in der Nähe von Suhum in Ghana DANKE sagen. Ohne eure Unterstützung wäre diese Aktion in dieser Menge nicht möglich gewesen. Ihr wart sehr grosszügig!




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