Packen

Unsere Pflegesöhne Joshua (11) und Evan (8) wissen schon gut wie das packen von Christmas Project funktioniert und helfen jeweils gerne. Meistens sind sie es dann welche mich pushen und jeweils fragen, wann wir endlich mit dem packen von den Essenspaketen anfangen.

Wir haben uns super organisiert, jeder seine Aufgabe, zuerst haben wir abgemessen, wieviele Tassen Reis in ein 1 Liter Sack gefüllt werden soll. Also wieviel mag rein, damit es noch geschlossen werden kann und wieviel wiegt ein solches Säckchen jeweils.

Gesagt getan, ein 1 Liter Sack Reis wird mit ungefähr 1 KG Reis gefüllt, soviel passt rein, damit wir den Sack noch zu bringen. Ah vielleicht hier noch eine Anekdote, diese 100er Säckli (so nenne ich sie, kennen tue ich sie auch als Chräschlisäckli) nehme ich jeweils von der Schweiz mit. In Ghana gibt es die auch, aber da ja alles so billig aus China importiert wird, halten diese Säcklein aus Ghana nichts aus und platzen bevor wir sie abgeliefert haben. (Lehrgeld)

Aufgabenverteilung:


- Evan reisst die 100er Säckli von der Rolle ab

- Joshua füllt den Reis in die 100er Säckli ab

- Virginie verknüpft/schliesst die Säckli ab




Und sobald die Reissäckli gepackt sind können wir anfangen mit dem befüllen des Christmas Project Geschenksack. Dazu nehmen wir diese hässlichen schwarzen Plastiksäcke, mich stört es jedes Mal. Doch ich möchte von dem Budget welches ich habe, nicht unnötig Geld für Verpackung welche sowieso weggeworfen wird, ausgeben. Evtl. fällt mir noch was besseres ein.


Wir stellen nun also die Reissäckli, Ölflaschen, Tomatenpürée, Salz, Maggiewürfel und Biscuits in einer Reihe auf, damit wir nur noch durchlaufen müssen und je ein Stück davon in den Sack abfüllen. Wir sind echt gut darin und vielmals muss ich die Jungs ein wenig beruhigen, weil es meistens in einer Kompetition ausartet, welcher jetzt schneller ist. Mit dem schneller werden, kann dann auch schnell was vergessen werden und das wollen wir nicht.


Glücklicherweise hatten wir ein Gästezimmer kürzlich leer geräumt und hatten so Platz um all die Geschenksäcke darin zu lagern, das Zimmer war überfüllt mit Geschenken, einfach wunderbar.





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